Boulderwände für Schulen

Kletterwand für die Schule – welche Lösung ist die beste?

Wie geht man vor, wenn man für die Schule eine Kletterwand oder Boulderwand bauen möchte? Gibt es auch fertige Kletterwände zu kaufen? Welche Sicherheitsbestimmungen müssen beachtet werden und welche rechtlichen Aspekte spielen eine Rolle?
Dieser Ratgeber behandelt das Thema „Kletterwand / Boulderwand für die Schule“ mit allen relevanten Aspekten.
 
 
 
 

 
 
 

Unterschied zwischen Klettern und Bouldern

 
 

Die Begriffe „Kletterwand“ und „Boulderwand“ werden oft synonym verwendet. Es gibt jedoch einen erheblichen Unterschied: Die Höhe, in der geklettert wird. Eine Kletterwand kann sehr hoch sein, deswegen müssen Kletterer mit einem Seil abgesichert werden. Geklettert wird in vertikaler Richtung, Ziel ist das Erreichen des „Gipfels“.

Bei einer Boulderwand wird eher horizontal und in Absprunghöhe geklettert. Die Wand ist zwischen 3 m und 4 m hoch. Der Boden ist gedämmt. Hier liegt der Reiz darin, eine bestimmte Grifffolge zu durchklettern. Die Grifffolgen haben verschiedene Schwierigkeitsgrade.

 
 

Klettern in der Schule – warum eigentlich?

 
 

Viele Schulen verfügen mittlerweile über eine Kletterwand oder eine Boulderwand – oder sogar beides. Der Trend hält schon seit vielen Jahren an. Besonders Bouldern ist sehr gefragt. Das hat mehrere (gute) Gründe:

Klettern in der Schule hat viele Vorteile
Klettern in der Schule hat viele Vorteile
  • Bouldern eignet sich für alle Altersgruppen, vom Anfänger bis zum Sportkletterer

  • Bouldern verbessert die Hand-Auge-Koordination

  • Bouldern verbessert die Wahrnehmung

  • Bouldern verbessert die Balance bzw. das Gleichgewichtsgefühl

  • Bouldern fördert den gesamten Bewegungsapparat, und stärkt insbesondere Rücken

  • Bouldern fördert das strategische Denken und die Problemlösungskompetenz (das Überwinden schwieriger Passagen sind der Kern des Boulderns)

  • Bouldern macht einfach Spaß!
 

Viele Schulen setzen im Schulsport bereits eine Indoor Kletterwand oder Boulderwand ein. Mehr und mehr werden Boulderwände auch auf Pausenhöfen installiert, um den attraktives und abwechslungsreiches Bewegungsprogramm anzubieten. Boulderwände mit einer Höhe von maximal 3 m sind ideal für den Außeneinsatz, da hier weder Aufsicht noch Seilsicherung notwendig sind.

 
 

Was ist bei der Planung einer Boulderwand zu beachten?

 
 

In der Regel wird eine Boulderwand im Zuge der Umgestaltung des Pausenhofs errichtet. Da es sich hierbei um ein größeres Projekt handelt, ist es sinnvoll alle Beteiligten bei der Planung der Boulderwand mit einzubeziehen:

  • Schulleitung
  • Sportfachschaft
  • Sicherheitsbeauftragte
  • Hausmeister
  • Elternvertreter
  • Schülervertreter

Gerade Schüler sollten frühzeitig mit in die Planung einbezogen werden. Von der Umsetzung ihrer Wünsche und Vorstellungen hängt es zum größten Teil, ob und wie die Boulderwand angenommen wird.

Eine Genehmigung zum Bau einer Boulderwand ist nicht erforderlich. Bevor es losgeht, sollten jedoch die verschiedenen rechtlichen und versicherungstechnischen Aspekte beachten werden.

Für den Betrieb und die Wartung von Boulderwänden auf Schulhöfen gibt es verschiedene Gesetze und Normen.
Die Empfehlungen der DGUV zur Unfallverhütung an Schulen sollten beachtet werden, speziell die GUV-SI 8013 zum Thema Klettern in Schulen.

Im Schadenfall sind die Schüler über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert.

Verbindlich im Fall von Boulderwänden sind die DIN EN 1176 für Spielplatzgeräte und die DIN EN 1177 für stoßdämpfende Spielplatzböden.

  • Der Absprungbereich vor bzw. um die Kletterwand muss eben, hindernisfrei und entsprechend gedämmt sein.

  • Um die Boulderwand herum muss genügend Raum sein, in Durchgangspassagen sollten sie nicht aufgebaut werden.

  • Die Boulderwand muss den sicherheitstechnischen Anforderungen gemäß DIN EN 1176 entsprechen und jährlich durch Sachkundige geprüft werden.
 
 

Selbstbau oder Kauf?

 
 

Boulderwand kaufen oder Boulderwand selbst bauen? Beides hat Vor- und Nachteile.

Beim Selbstbau kann die Boulderwand komplett individuell gestaltet werden. Vorab muss sie jedoch konzeptioniert werden. Der Aufwand beim Selbstbau von A bis Z ist sowohl finanziell als auch zeitlich sehr hoch. Ganz wichtig: Auch der Selbstbau muss von einem Sachverständigen auf Normkonformität geprüft werden. Stellt sich im Schadensfall heraus, dass die Boulderwand nicht den Sicherheitsstandards entspricht, sind die Erbauer in der Haftung.

Beim Kauf können fertige Module einfach und schnell aufgestellt bzw. an der Wand befestigt werden. Auch hier ist eine individuelle Gestaltung im Rahmen der Gegebenheiten möglich.

Die günstigste Möglichkeit wäre, die Klettergriffe direkt an einer Betonwand zu befestigen, etwa an der Schulgebäudewand. Dafür können zum Beispiel Bohrungen mit 12 mm Durchmesser und 40 mm Tiefe gesetzt werden. Die Griffschrauben werden dann mit speziellen Einschlagdübeln befestigt.

 
 
Empfehlung
 
 

Am besten eine dauerhaft beständige Boulderwand!

 
 

Egal, ob man sich für einen Kauf oder einen Selbstbau entschieden hat: Auf die Materialien der Outdoor Boulderwand ist man festgelegt. Verwendet werden meistens:

  • Kletterelemente aus Multiplexplatten mit witterungsbeständiger Versiegelung
  • Griffelemente aus einer Quarzsandmischung
  • Befestigungsmaterial aus Edelstahl (Schrauben/Muttern)

Je nach Beanspruchung verschleißt das Material langsamer oder schneller. Hinzu kommen im Outdoorbereich die Witterungseinflüsse.

Angesichts der Kosten von mehreren Tausend Euro ist es wünschenswert, dass eine Boulderwand lange hält.

Die ideale Lösung hierfür sind Boulderwände ausPolymerbeton . Das Material ist dauerhaft wetterfest. Die Oberfläche ist absolut porenfrei, Schmutz und Feuchtigkeit können nicht eindringen.

Der Hersteller Maillith aus Lauterbach (Hessen) fertigt Spiel- undSportgeräte aus Polymerbeton . Maillith Boulderwände sind modular aufgebaut und bieten eine Vielzahl an Klettervarianten. Die Maillith Kletteranlagen können passend zu den Bedürfnissen und Platzverhältnissen vor Ort aufgestellt werden.

Maillith Boulderwände sind TÜV geprüft und zertifiziert nach DIN EN 1176 für Spielplatzgeräte. Es handelt sich um standardisierte Outdoor Boulderwände mit 2,4 m hohen Elementen, die modular aufgebaut sind. Es ist keine umfangreiche Planung für den Aufbau notwendig. Im Vorfeld wird abgesprochen, welche Elemente wie angeordnet werden sollen. Nachdem bauseits vorab ein Fundament erstellt wurde, werden bei der Montage die Stützen in das Fundament gesetzt und dann die Kletterelemente von oben auf die Stützen geschoben.

 
 

Produktbeispiele

 
 

Boulderwand für Kinder Typ I

Kletterfläche in Schieferplattenstruktur
(ca. 1,5 x 2,4 m)

 
 

Boulderwand für Kinder Typ II

Kletterfläche in Felsstruktur
(ca. 1,5 x 2,4 m)

 
 

Boulderwand für Kinder Typ III

Kletterfläche in Schieferplattenstruktur für Wandmontage
(ca. 1,25 x 2,4 m)

 
 
 

Finanzierung über Sponsoring / Fördervereine

 
 

Boulderwände sind sicherlich ein größerer Posten im Schuletat. Sponsoren oder Schulfördervereine können die Schule jedoch bei der Anschaffung der Sportgeräte finanziell unterstützen.

Der Vorteil der Maillith Outdoor Boulderwände ist, dass sie individuell gestaltet werden können. Die Boulderwand Stützen können beispielsweise in den Farben des Sponsors geliefert werden. 

Boulderwandstützen in Wunschfarbe, hier passenden zu Fassade des Schulgebäudes
Boulderwandstützen in Wunschfarbe, hier passenden zu Fassade des Schulgebäudes
Ein Hinweis dazu:

Sponsoringaktionen sollten nicht direkt als Schule durchgeführt werden. Besser ist es, Spenden und Sponsoring vom Schulförderverein abwickeln zu lassen.
Abgesehen von dem steuerlichen Vorteil, dass der Förderverein gemeinnützig ist, ist die Außenwirkung meist eine sehr viel positivere und sympathischere, wenn der Förderverein und nicht die Schule hinter einer solchen Aktion zu erkennen ist.

 
 
 
Wartung und Instandhaltung einer Boulderwand
 
 

Auch unsere Boulderwände müssen regelmäßig gemäß unserer Wartungsanleitung nach DIN EN 1176-7 auf Herz und Nieren geprüft werden, um den betriebssicheren Zustand zu gewährleisten.

Im Gegensatz zu großen Kletterwänden ist bei einer Boulderwand bedeutend weniger Material bzw. sind bedeutend weniger Kletterelemente verbaut. Das bedeutet per se schon weniger Wartungs- und Reparaturaufwand.

Aufgrund der Materialeigenschaften von Polymerbeton sind die Boulderwände von Maillith besonders pflegeleicht und wartungsarm. Die Kletterelemente selbst wie auch die Stützen aus verzinktem Stahl sind permanent resistent gegen Verwitterung und widerstehen üblicher Beanspruchung über Jahrzehnte.

Der Hersteller Maillith gibt 10 Jahre Garantie auf seine Boulderwände.

Gerne unterstützt Maillith Schulen bei der Realisierung einer Boulderwand für den Pausenhof und schickt vorab eine Montageanleitung zum besseren Verständnis.

 
 
 
 
 
 
 
 
Produktblatt als Download
Werkstoff ohne Konkurrenz

Polymerbeton ist ein idealer Werkstoff für Anlagen und Aufbauten im Freien.

 
 

(PDF - 2,49 MB)

 
 
 
Maillith Produkte in der Übersicht
Maillith Produkte aus Polymerbeton

Polymerbeton ist ein idealer Werkstoff für Anlagen und Aufbauten im Freien.

 
 
Pressetext
FAZ Artikel

"Maillith ist Weltmarktführer für Spielgeräte aus einem besonderen Material."
FAZ Artikel vom 03.09.2015

 
 

(PDF - 217 KB)

 
 
 
 
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Maillith GmbH
Schlagmühlenweg 41
36341 Lauterbach

Tel. (0 66 41) 96 78 0
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E-Mail: info@maillith.de

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Maillith Produkte gefertigt in Lauterbach

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