Ob für den Hobbykeller, den Garten oder den öffentlichen Schulhof: Die Unterschiede zwischen Tischtennisplatten sind erheblich. Dieser Ratgeber erklärt, welche Faktoren wirklich entscheidend sind, was die Normen bedeuten und wann sich eine teurere Platte langfristig lohnt.
Entscheidend sind vier Faktoren: Einsatzort (Innen oder Außen), Nutzungsintensität, Materialqualität und Normzulassung. Für den privaten Wohnzimmereinsatz reichen andere Anforderungen als für einen Schulhof oder Vereinsgarten. Wer einmal die falsche Platte kauft, zahlt oft zweimal.
Die erste und wichtigste Frage beim Kauf ist der Standort. Eine Indoor-Platte darf niemals dauerhaft im Freien stehen, da Holz und Feinspanplatten Feuchtigkeit aufnehmen und sich verziehen. Eine Outdoor-Platte kann dagegen auch drinnen genutzt werden, hat aber meist schlechtere Spieleigenschaften als eine gleichwertige Holzplatte. Die Entscheidung Indoor oder Outdoor muss daher vor dem Kauf feststehen. Eine "Sowohl-als-auch"-Tischtennisplatte gibt es nicht.
Indoor-Platten bestehen aus Holz oder Feinspanplatten. Holz liefert das beste Spielgefühl: gleichmäßiger Ballabsprung, guter Klang, angenehme Haptik. Je dicker die Platte (ab 22 mm aufwärts) und je stabiler das Untergestell, desto besser die Spieleigenschaften.
Für Turnier- und Vereinssport gilt die DIN EN 14468-1, die Platten in vier Klassen einteilt:
Für Gelegenheitsspieler ist Klasse C vollkommen ausreichend. Wer ernsthaft trainiert, sollte mindestens Klasse B wählen.
Für den Außeneinsatz sind vier Materialien verbreitet, die sich in Qualität, Haltbarkeit und Pflegeaufwand deutlich unterscheiden.
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Der Unterschied zwischen einer Indoor- und Outdoorplatte ist das Material. Eine gute Indoor-Platte ist aus Holz gefertigt (Feinspanplatten). Denn Holz liefert das beste Spielgefühl (Ballabsprungverhalten) und den besten Klang.
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Outdoor-Platten sind aus wetterfesten Materialien. Oftmals werden Melamin-Platten (Grundsubstanz ist ein Kunstharz) oder Aluminium-Verbund-Platten (ein beidseitig mit Aluminum kaschierter Kunststoffkern) verwendet. Die Platten sind extra beschichtet,
um der Witterung zu trotzen. Bei qualitativ minderwertigen TT-Platten geht das
deutlich zu Lasten des Spielverhaltens.
Eine sehr gute Wahl für den Außenbereich sind Tischtennisplatten aus Polymerbeton. Durch die perfekt geschlossene, porenfreie Oberfläche sind diese TT-Platten dauerhaft witterungsbeständig und extrem pflegeleicht. Außerdem bedingt die Feinschichtoberfläche ein dem Wettkampftisch erstaunlich ähnliches Absprungverhalten des Balles.
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Eine Alternative sind Beton Tischtennisplatten, wie man sie aus Parks und Schwimmbädern kennt – oftmals Marke Eigenbau. Beton hat keine geschlossene Oberfläche und wirkt daher hygroskopisch, d.h. er nimmt Wasser auf. Dies kann ganzjährig zu Auswaschungen führen. Im Winter gefriert zusätzlich das eingedrungene Wasser. Abplatzungen sind die Folge. Die Oberflächenunebenheiten können den Spielspaß ganz schön trüben.
Die Nutzungsintensität bestimmt maßgeblich, welche Platte sinnvoll ist. Ein Tisch, der einmal pro Woche von der Familie genutzt wird, stellt andere Anforderungen als eine Schulhofplatte mit täglich mehreren Stunden intensiver Benutzung.
Ein offizieller Tischtennisstisch ist 274 cm lang und 152,5 cm breit. Für komfortables Spielen werden rundherum mindestens 2 m Freiraum benötigt, der Gesamtplatzbedarf beträgt also rund 6,5 x 5,5 m.
Klappbare Platten mit Rollen eignen sich für alle, die die Platte regelmäßig verräumen möchten. Der Klappmechanismus sollte eine Sicherung gegen ungewolltes Auf- und Zuklappen haben.
Schrauben und Verbindungen sollten aus rostfreiem Edelstahl bestehen.
Bei festem Standort im Freien ist eine nicht transportable Bodenverankerung sinnvoll: stabiler, vandalismusresistent und bei öffentlichem Zugang sicherheitsrelevant.
Klappbare Tischtennisplatten lassen sich so aufstellen, dass eine Hälfte hochgeklappt als Rückwand dient. Grundschläge können so auch alleine geübt werden.
Empfehlung: Outdoor-Tischtennisplatten für öffentliche Anlagen sollten DIN EN 15312 und DGUV-Zertifizierung habe.
Tischtennisplatten sind ab etwa 150 Euro erhältlich. Unter 200 Euro sollte man keine Platte kaufen: Qualität, Spielfläche und Untergestell sind in dieser Preisklasse selten zufriedenstellend.
Indoor-Platten sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Der Aufstellraum muss dauerhaft trocken sein. Zur Reinigung genügen ein feuchter Lappen und wenig Spülmittel, möglichst wenig Wasser verwenden.
Für beschichtete Holzplatten gibt es antistatische Pflegemittel im Fachhandel. Melaminharz- und Aluverbund-Outdoor-Platten sollten vor dem Winter gereinigt, eingeölt und mit einer Abdeckhaube geschützt werden. Transportable Modelle können in der Garage überwintern.
Polymerbeton-Platten von Maillith benötigen keinerlei Wartung. Die porenfreie Oberfläche lässt weder Feuchtigkeit noch Schmutz eindringen. Reinigung bei Bedarf mit Wasser oder Hochdruckreiniger. Erfahren Sie mehr im Artikel über wetterfeste Tichtennisplatten.
Wer eine alte Beton-Tischtennisplatte besitzt, deren Spielfläche verwittert ist, muss nicht zwingend neu kaufen. Maillith bietet Sanierungsplatten aus Polymerbeton, die direkt auf den alten Unterrahmen montiert werden. Das Ergebnis ist eine porenfreie, DIN-konforme Spielfläche mit 10 Jahren Garantie, zum Bruchteil des Neukaufpreises.
Für
alte Beton Tischtennisplatten bietet der Hersteller Maillith spezielle Sanierungsplatten aus Polymerbeton an. Diese werden einfach auf die verwitterte
Betonoberfläche montiert. Der alte Tisch ist besser als zuvor –
mit verschleißfreier porenfreier, glatter Spielfläche. Im Handumdrehen steht die alte Betonplatte in neuem Gewand für jahrzehntelangen Speilspaß zur Verfügung.
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"Maillith ist Weltmarktführer für Spielgeräte aus einem besonderen Material."
FAZ Artikel vom 03.09.2015